Kleine Filmnachlese

Jedes Mal, wenn ich mir einen Film ansehe, denke ich; solltest du bloggen. Da das sowieso nichts wird, gibt es hier zukünftig ab und zu eine kleine Nachlese.

Im Zuge des Projektes DVD-Regal entrümpeln schauen der Liebste und ich uns auch alte Kamellen nochmal an, um zu beurteilen, ob die DVDs bleiben oder rausfliegen. Daraus:

  • Con Air (1997) – Starbesetzung: Nicolas Cage, John Malkovich, Steve Buscemi, Ving Rhames, Danny Trejo (pretty much as himself), Colm Meany, ein sehr junger John Cusack.
    War schon bei Erscheinen kein besonders guter Streifen, aber doch ein “Actionkracher.” Nicolas Cage hat etwa so viel mimische Varianz wie ungetoastetes Weißbrot. Die Dramaturgie ist mit Blickwinkel 2014 plump und vorhersehbar. Highlights für mich; das vorgebliche “Lerner Airfield”, das sich als ein verlassenes Nest auf der Grenze von Utah und Nevada entpuppt, in das ich unbedingt mal will; ein schön widerwärtiger Colm Meany. Ansonsten die üblichen Verstöße gegen Logik und Naturgesetze, ein Score von Trevor Rabin, der sich massiv an The Rock bedient, und natürlich ein Happy End. – Verzichtbar.
  • Good Morning Vietnam (1987) – Cast: Robin Williams, J. T. Walsh, Bruno Kirby.
    Ein Teil der Besetzung (Walsh, Kirby, Noble Willingham) ist schon tot. der Vietnamkrieg ist lang, verdammt lang her, doch funktioniert der Film von der ersten bis zur letzten Sekunde. Der intelligente, selbstironische Plot, die Szenerie, die Schnitte, die Dialoge, der Sound, der großartige Soundtrack und der abartig geniale Robin Williams machen den Film auch heute noch zu einem Vergnügen. – Großartig.
  • Renaissance Man (deutsch: Mr. Bill) (1994) – Cast: Danny DeVito, Mark Wahlberg, James Remar, Richard T. Jones, Gregory Hines, Ed Begley jr.
    Der Film war lange Zeit einer meiner Lieblings-Gute-Laune-Streifen. Ein abgewrackter Werbefuzzi (deVito) bringt ein paar unterprivilegierten Kids bei der Army die Freude am Lesen, Lernen und speziell an Shakespeare’s Hamlet bei. Man wünscht sich Lehrer wie Bill Rago, und nicht nur bei der Army, wenn man seine Freude am vermittelten Lehrstoff erlebt. Eher witzig ist heute, Richard T. Jones und Mark Wahlberg am Anfang ihrer Karriere zu sehen. Ein bisschen Familiengeschichte, freundliches Gezacker mit der Army, und am Ende wird alles gut. Würde ich heute unter ‘familientaugliches für den Flieger’ verbuchen, reisst aber bei aller Begeisterung für Shakespeare nicht mehr vom Hocker. – Nett.
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WordPress-Plugins: verwandte Links, Pinterest, Druckhilfen



Nach der Abdichtung gegen Spam und ein paar Admin-Tools widme ich mich heute ein paar Plugins, die das Blog für den Leser schöner und benutzbarer machen.

Viele Blogleser nutzen gern Pinterest, um sich interessante Posts und vor allem Bilder aus diesen Posts zu pinnen; je nach Ausrichtung des eigenen Blogs ist Pinterest ein ganz wichtiges Traffic-generierendes Tool, wenn auch der deutsche dem amerikanischen Markt hinterherhinkt. Ich selbst freue mich, wenn ich bei einem Beitrag mit mehreren Bildern nicht nur ein voreingestelltes, sondern jedes beliebige Bild pinnen kann. Deswegen benutze ich auf Foodfreak.de

1. jQuery PinIt Button for Images

Dieses Plugin benutzt, wie der Name schon sagt, jQuery, und erzeugt dynamisch auf jedem Bild des Beitrages einen PinIt-Button. Das sieht gut aus und ist komfortabel zu bedienen – vor allem findet es quasi jeder ohne große Sucherei und Erläuterungen.



In meinem Browser ist es ein fixes Plugin für meine eigenen Zwecke, aber nicht alle nutzen es, deswegen ist

2. PrintFriendly

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WordPress-Plugins: Backend

Heute will ich ein paar von mir eingesetzte Plugins für WordPress vorstellen, die sich hauptsächlich mit administrativen Aufgaben im Blog befassen. Ich bin immer noch dabei, diverse Blogs zu überarbeiten und auf einen neuen Stand zu bringen, und werfe dabei alten Kram raus, aber so einige Dinge bleiben eben doch als gold standard. Interessanterweise haben die oft nur begrenzt gute Bewertungen im WordPress-Repository, aber für mich funktionieren sie wirklich gut.

1. WP-Permalauts

Wieso WordPress so etwas nicht von Haus aus macht, ist mir unklar… WP-Permalauts macht nichts anderes, als (deutsche) Umlaute in Artikeltiteln in sauber transkribierte Permalinks zu konvertieren, mit anderen Worten; tauchen äöüß in einem Artikel-Titel auf, werden daraus konsequent ‘ae’ ‘oe’ ue’ ‘ss’.

Suchen würde ich etwas, das dies auch für andere Sonderzeichen zuverlässig tut, von mir aus auch mit einzeln anzugebenden Konversionen (etwa ñ, ç, é, è, í, ø) – bis dahin hilft nur, in solchen Fällen (wie Rezepten mit Jalapeño) den Permalink händisch nachpflegen. Für den normalen deutschen Hausgebrauch tut WP-Permalauts bei mir aber bestens, und auch seit Jahren ohne Kompatibilitätsprobleme.

2. Revision Control

So sehr ich ja für versioning zu haben bin – WP übertreibt es mit den unlimitierten Revisionen, die nur unnötig die Datenbank zumüllen. Abhilfe schafft hier (einigermaßen) zuverlässig Revision Control.

Man kann für Beiträge (posts), Seiten (pages) und CSS-Veränderungen getrennt einstellen, wie viele überarbeitete Versionen WordPress davon vorhalten soll.


3. BackWPup

Das eigene Blog regelmäßig backupen sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Für mich die bislang am besten zu nutzende Lösung: BackWPUp.



Die initiale Konfiguration ist ein bisschen hakelig, aber dann sichert das Tool ganz komfortabel Backups des Blogs in (in meinem Fall) den eigenen Dropbox-Account, oder auch auf andere Ziele.


Das Intervall kann ebenso eingestellt werden wie das Ziel, die Kompressionsart, oder natürlich auch der Inhalt des Backups. Es ist beruhigend zu wissen, dass ich immer zumindest einen vollen XML-Export und eine alte Version des Themes irgendwo als Sicherung liegen habe…

WordPress-Plugins: Gegen Spam abdichten

Kürzlich habe ich gerade meine Evernote-Datenbank mal entrümpelt, u.a. sind diverse gesammelte HowTos zu WordPress-Themen rausgeflogen, die sich durch neuere WordPress-Versionen als obsolet erwiesen. Dabei fiel mir auf, wie sehr sich meine eigene Plugin-Ökologie in den letzten Monaten verändert hat, und so nehme ich das zum Anlaß, mal das eine oder andere vorzustellen.

Spam ist das große Thema; jedes halbwegs gut indizierte Blog wird mit Spam nur so geflutet.

Lange Zeit hatte ich ein sehr gut funktionierendes Antispamplugin, das aber mit den letzten Versionen zunehmend oft korrekte Besucher und auch mich selbst aussperrte, das war keine Option. Einige Testläufe später hat sich folgendes auf unseren Blogs bewährt:

1. Akismet

Das ist ein klassischer No-Brainer. Akismet ist das wordpress-eigene Antispam-Tool, und filtert relativ erfolgreich eine große Menge Schrott aus. Wer ein WordPress betreibt, hat üblicherweise auch einen Akismet-Key (oder kann den mit ein paar Klicks erzeugen), und das sollte in jedem WP-Blog laufen.

Was allerdings nervt, ist die Tatsache, dass man dann doch mit 80 oder 90 Spam-Kommentaren am Tag konfrontiert wird, die man sich zumindest mal vor dem Löschen grob ansehen sollte, um keine false positives zu killen.

Eine ganze Weile war Trackback-Spam en vogue; mittlerweile habe ich aber alle Anti-Trackback-spam-Tools gelöscht; ich weiss nicht, ob es an WordPress und dessen besserer Verifizierung oder an Trends in der Spammerszene liegt, aber Trackback-Spam habe ich quasi gar keinen mehr. Dafür automatisierten Kommentarspam, oft im Verein mit dem Versuch, die Loginseite meines Blogs zu hacken. Hier kommen die nächsten beiden Tools zum Einsatz.
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Bei mir piept’s

Um die vorhersehbaren Jokes abzufangen: ja, einen Vogel habe ich sicher auch. Vor allem aber habe ich festgestellt, dass es in meinem Haushalt zunehmend piept.

Zugegeben… dass Geschirrspüler und Waschmaschine vom gleichen Hersteller in der gleichen Tonlage ihr “MACH MICH AUF! ICH BIN FERTIG!” verkünden, fällt unter dumm gelaufen. Auch das Kochfeld (gleicher Hersteller…) piept bei Fehlermeldungen penetrant und laut in nahezu derselben Frequenz. Und dann recke ich den Kopf um zu lauschen: “Was piept denn da?” – und eben war es der Reiskocher (aus Asien importiert, anderer Hersteller).

Fast bin ich froh, dass die uralte Joghurtmaschine eine MIDI-Version von Für Elise düdelt, wenn der Timer ausläuft.

Ach ja: die Mikrowelle (im zweiten kompakten Backofen, ihr ahnt es schon: vom gleichen Hersteller) piept natürlich auch, nur lauter und penetranter, und – so man ihr das nicht abgewöhnt – bis St. Nimmerleinstag. Vorteil: ich kann nie wieder mein Mittagessen oder den aufgewärmten Tee oder Kaffee drin vergessen… aber dennoch…

2014 – wir schreiben das 21. Jahrhundert. Ich kann meinem Telefon 77 verschiedene Klingeltöne zuweisen, das Note3, das gerade zum Test hier war, macht Zwitschergeräusche, wenn ein Tweet kommt, und pfeift mir hinterher, wenn Mail eintrudelt – aber Haushaltsgeräte (der Oberklasse) haben ganz offensichtlich keine akustische Identität. Wieso eigentlich nicht? Dem Soundchip ist das nun wirklich egal.