Wochennotizen zur KW 5

Februar 6, 2012 under Allgemein
  • Flug für den Herbsturlaub gebucht. Über Kayak.de / Expedia. (Kein Link und ich verdien auch nix dran). Vermutlich ärgere ich mich noch 77 Mal über billigere Tarife, aber so ist es aus dem Kopf raus.
  • Gesehen: Your Highness. Wayne’s World meets Fantasy-Persiflage. Irgendeine Website nennt es einen Kifferfilm, ich nenne es einen besseren TV-Movie. Natalie Portman, Zooey Deschanel und Damian Lewis bürgen für halbwegs gute Qualität. Ganz unterhaltsam wenn man diese Art Humor mag, das Fantasy/LARP-Genre kriegt sein Fett weg, ist aber eher so ‘haha’. Kann man guggen, aber maximal im Fernsehn.
  • Gelesen: Jack Challem: The Inflammation Syndrome. Gute Gründe, von Gluten und handelsüblichen Pflanzenfetten die Finger zu lassen. Ansonsten ein Neuaufguss von Cordains Paleo Diet mit eigenartiger Cholesterin-Hypothese- und Ballaststoff-Gläubigkeit.
  • Einem Freund Links zur Sinnlosigkeit und Schädlichkeit von Antacida um die Ohren gehauen, angesichts der Unterhaltung über Gastroenteritis wenig angenehme Erinnerungen an die übelste Fischvergiftung meines Lebens.
  • Es ist kalt. Sonntag Spaziergang bei -15,5°C in Grömitz. Weicheier, allesamt. Oder Militante Stubenhockerfraktion.
  • Nicht gesehen (sort of): SuperBowl #46. Angefangen zu schauen, nebenher anderen Kram gemacht, um 1 Uhr ins Bett gegangen weil der Kopf lieber auf dem Kissen gebettet sein wollte als auf ein Display mit sich umrennenden Männern zu glotzen, die alle drei Minuten von Werbung unterbrochen werden.
  • Gesehen: The Three Musketeers. Abgesehen von Milla Jovovich, deren Mimik so variantenstark ist wie das Angebot eines Systemburgerbraters, und dem überzogenen Finale, ein ausgesprochen nettes Kinovergnügen – unerwarteterweise.

    Viele Anspielungen quer durch die Filmhistorie von Highlander bis hin zu einer Kill Bill Einlage, gut aufgelegter Cast, eine Storyline die sich nicht furchtbar ernst nimmt, und reichlich Haudruff, Martial Arts und Special Effects. Hätte sehr viel schlimmer werden können. Auf das eindeutig angekündigte Sequel freue ich mich. Nicht tiefschürfend, aber Gute-Laune-Popcorn-Kino, und Matthew Macfadyen hat eine sexy Stimme…

  • (Wieder) gehört: Stone Country. Country Stars spielen auf Country angepasste Coverversionen von Stones-Titeln. Funktioniert fabelhaft, sehr schöne Mucke, die in den USA-Urlaub mitkommt.
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Spaß mit Spam

Mai 6, 2011 under Allgemein

Meistens finde ich Spam der es durch die Filter schafft ja nur nervig, aber manchmal hat er auch einen gewissen Fun-Faktor, so zum Beispiel diese Mail:

Von: Yoon Ai Chin
Betreff: Ein Notfall
Datum: 6. Mai 2011 06:38:29 MESZ
An: undisclosed-recipients:;
Antwort an: olgipat@blumail.org

Greetings From Georgia
Grüße im Namen des Herrn, ich bin Frau Olga Patarkazischwili, der Witwe des verstorbenen
georgischen Wirtschaftsmagnat Herr Badri Patarkatsischwili, ich habe einen geschäftlichen
Vorschlag, die von großem Nutzen für Sie und ich werden müssen. Ich schicke Ihnen weitere
Details einmal ich Ihre Antwort zurück. Bitte aus Sicherheitsgründen, werde ich
empfehlen, dass Sie mir schreiben, durch meine private E-Mail-Konto only.Thanks für Ihr
Verständnis.
Mit freundlichen Grüßen,
Frau Olga Patarkatsischwili
Private E-Mail: olgipat@blumail.org

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Pressemitteilung

November 11, 2010 under Allgemein

Darf ich das das nächste Mal podcasten?

fragte mich der Liebste angesichts der hilflosen Laute zwischen Weinen und Lachen, die beim Anblick dieser Pressemitteilung (erhalten per Brief, 3 Bögen in einem Großbrief, einer davon ein schlechtes Tintendrucker-Bild des Buchcovers) aus meinem Mund drangen.

(Auf die rechte obere Ecke war mit Schreibmaschine noch unsere Anschrift getippt, dabei zwei Fehler in beide Namen eingebaut, die beim Ablesen des Impressums unserer Website nicht auftreten sollten)

“PRESSE-MITTEILUNG”
“Sie nannte mich Mutscho”

das ist der Titel und die Autobiografie des Buches von Leon Lewil das Er zu seinem 80. Geburtstag veröffendlicht hat. Es ist nicht sein erstes Werk, denn seine vorherigen Bücher hat der Autor alle unter jeweils anderen Pseudonymen veröffendlicht, denn Er ist ein Mensch der nicht gerne im Vordergrund steht, sondern immer hinter den Kulissen arbeitet.

Nur im Rückblick wollte Er anderen Menschen Mut machen, die ebensolche Schicksals- Schläge wie Vergiftungen, Total-Unfall, Hinterwand-Infarkt und Dickdarmkrebs Operation erlebt haben und nicht daran verzweifeln sollen, sondern gerade deshalb voll in das Leben einsteigen sollen.

Deshalb schrieb Er das Leben des Theo Sehberg, genannt Mutscho, seine finanziellen und gesundheitlichen Schicksals-Schläge, seine Liebes-Romanzen, seine Sex-Affären, seine große Liebe auf den ersten Blick und eine Liebe an die Er schon nicht mehr zu glauben wagte. Der Autor ist vor 80 Jahren in einer Kleinstadt im Nordbadischen Raum geboren, hat im Dienstleistungsgewerbe verschiedene Geschäfte selbständig betrieben, war als Vertreter in Baden-Würtemberg unterwegs und war auch als Abteilungsleiter einer bekannten Firma tätig.

Auch hier möchte der Autor nicht ins Deteil gehen. Alle Namen von Personen,Berufen ,Orte und Städte sind natürlich in seinem Buch ausgetauscht und verändert, nur die Frauen die darin eine kleine oder größere Rolle spielen, können sich durch die “Fakten”, Handlungen und Erlebnißen wieder erkennen, aber gerade Sie werden schweigend noch einmal genießen. Leon Lewil spricht in seinem Buch keine bestimmte Leser-Gruppe an, sondern Er beschreibt das Leben des Theo Sehberg so wie es sich zugetragen hat und vileicht gerade deshalb ist das Buch für Alle Leser von 18-80 Jahre interessant. Wir wünschen dem Jubilar noch viele gesunde Jahre und möge Er in den Erinnerungen seines bewegten Lebens sich noch lange sonnen.

Das Buch mit dem Titel :”Sie nannte mich Mutscho” Autor:Leon Lewil, ist am 08.2010 beim Sclosser-Verlag in 86316 Friedberg mit der ISBN -978-3-86937-077-4 zum Preis von 14.90 Euro erschienen.

P.S. Da ich sein bester Freund bin erlaube ich mir dieses Presse-Info an Sie zu senden.

Das ist der Originaltext, einschliesslich aller darin enthaltenen Schreib-, Grammatik- und Zeichensetzungsfehler.

Die perfekte Werbung für ein Buch.

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Marketing richtig gemacht

September 13, 2010 under Allgemein

Wenn man auf einem relativ gesättigten Markt mit einem seit Jahren existierenden, aber nur bedingt im Bewusstsein des Endkunden angekommenen Produkt neue Käuferschichten keinesfalls wirkungsvoll erschliessen will, lautet das Zauberwort: Marketing.

Und was macht man als Marketingspezialist, wenn man das Geld des Kunden gern sinnlos zum Fenster rauspulvert? Richtig: eine Produktpräsentation vor (beinahe) Fachpublikum aka Multiplikatoren. Damit das dann so richtig stilecht in die Binsen geht, sollte man aber ein paar wichtige Punkte nicht ausser Acht lassen.

  1. Auf keinen Fall genug Leute einladen! Je teurer der Veranstaltungsort gebucht werden muss, umso exklusiver soll sich ja die eingeladene Fachpresse fühlen – auch und gerade wenn die Präsentatoren und die Location unabhängig von der Anzahl der Teilnehmer bezahlt werden müssen. Termine mitten im normalen Arbeitstag und an Orten, die nicht über ausreichende Parkmöglichkeiten verfügen, sind dabei vorzuziehen. Um die Besucherzahl niedrig zu halten empfiehlt sich auch eine kurzfristige Einladung und/oder Verschiebung angekündigter Veranstaltungen.
     
  2. Nur Pressevertreter sind echtes Fachpublikum, nicht etwa Leute die sich mit der Materie auskennen oder gar eine hohe Reputation bei der Zielgruppe haben, oder sich für die Thematik über Häppchenessen und Werbegeschenk abgreifen hinaus wirklich interessieren könnten.
     
  3. Ein vorher angekündigtes Programm darf auf keinen Fall eingehalten werden. Besonders wirkungsvoll ist es, bereits zu Anfang ein angekündigtes spezielles Item, das Teil der Präsentation ist, im Aufmerksamkeitsfokus der Gäste quasi unübersehbar zu platzieren, und dann vollkommen zu vergessen, ehe es eingesetzt wird. Nötigenfalls könne Programmpunkte wegen defekter Technik wegfallen (siehe auch 5.).
     
  4. Da es sich um Fachpublikum handelt, sollte man seine Gäste mit einer ausführlichen Powerpoint- oder ruckeligen Video-Präsentation über die Firmengründung vor gefühlten 2.000 Jahren, sämtliche nicht mit dem Produkt in Beziehung stehenden Firmenzweige, und alle persönlichen Philosophien des Gründers füttern. Extrapunkte gibt es für das Abspielen von erheblich zu leisen Videofiles auf dem 17-Zoll-Display des Business-Laptop des Produktchefs, welcher nicht weiss wie er sein Instant-Messaging-Programm deaktiviert, das mittendrin aufpoppt, sowie für eine Impromptu-Vorführung mit Stehplätzen in der am schlechtesten geeigneten Ecke des Veranstaltungsortes.
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Akquise oder wie man es nicht macht

Dezember 17, 2009 under Allgemein

Gerade in meiner Inbox (Unternehmen anonymisiert):

Hallo,

mein Name ist [Vorname Name] von der [Web2.0-Buzzword]-Agentur [Agenturname]. [Agenturname] hat sich auf digitale Brand-Aktivierung und besonders das so genannte User-Driven Marketing spezialisiert. Dafür verbreiten wir für unsere Kunden interessante, lustige, spannende Videos im Internet (Beispiele: http://xxxx./xxxxx.php).

Im Zuge des Ausbaus unseres internationalen Publisher-Netzwerkes suchen wir derzeit Partner in kontextuellen Umfeldern, genauer: Experten-Seiten im Bereich Food, auf denen wir passende Videos platzieren können. Bei der Recherche sind wir natürlich auch auf Ihre Seite gestoßen. Deshalb meine generelle Anfrage: Hätten Sie Interesse, themenbezogene virale Kampagnen gegen Vergütung auf xxxx.com einzubinden?

Sollte Interesse bestehen, freue ich mich, weitere Details zu besprechen!

Beste Grüße,
[Vorname Name]

“Im Zuge des Ausbaus unseres internationalen Publisher-Netzwerkes suchen wir derzeit Partner in kontextuellen Umfeldern” – hat eigentlich niemand mal diesen Marketingfritzen erklärt, was lesbares Deutsch ist?

Ich bin der deutschen Sprache wirklich mächtig, aber ich habe 3 Anläufe gebraucht bis ich durchgeblickt habe wer wem hier was und wofür anbietet und bezahlt. Wenn ich einem Kunden irgendwas verkaufen will – und auch wenn ich derjenige wäre der hier Geld dafür bekäme dass andere mein Blog als Werbeplattform benutzen, bin ich erst mal der Kunde von dem sie was wollen – dann sollte man mir auch verkaufen können, was ich davon habe wenn ich für den Laden Werbung schalte. Und ganz bestimmt will ich keine Buzzword-Broschüren-Selbstdarstellung lesen, die sich über zwei Absätze erstreckt und in schlimmstem Management-Blasen-Speak formuliert ist.

Wer nicht mal ein Akquise-Anschreiben ansprechend texten kann, sollte vielleicht jemanden damit beauftragen, der sich mit sowas auskennt. Ich vermittle gern ein paar Kontakte. Das Tüpfelchen auf dem i: abgesehen davon dass man sich nicht mal die Mühe gemacht hat, meinen Namen und mein Geschlecht aus dem Impressum meines Blogs zu eruieren, gehört auch die hier genannte Domain nicht mir. (Vielleicht hätte ich dann auch eher verstanden was man von mir wollte, wäre es meine Domain gewesen und nicht die anderer Leute.) Das kommt davon wenn man Serienmails per copy&paste produziert.

Tja. So nicht.

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Kleine Lektion

Dezember 7, 2009 under Allgemein

Ein Freund von mir ist Admin bei einem mittelgrossen Unternehmen. Einer der Mitarbeiter dort ist notorischer Den-Rechner-Anlasser. Was im Privaten gar kein Ding ist, ist bei automatisierten Verfahren die beim Shutdown Daten aufs Backup sichern, ausgesprochen lästig.

Heute hatte mein Freund dann die Chance, dem Mitarbeiter eine kleine Lektion zu erteilen… als er am frühen Montag Morgen in das Büro desjenigen kam – noch keiner da – lief der Rechner – natürlich – mal wieder. (Und das ganze Wochenende durch).

Zitat:

Ergo hat’s seine DB mit der er arbeitet nicht gesichert, weil offen. Ich hab die dann mal umbenannt, und als er später ganz aufgelöst ankam, nur gemeint, Pech: hätten Sie mal den Rechner ausgemacht dann hätten wir das aus der Sicherung …

Die meisten Leute hätten es jetzt dabei bewenden lassen, aber schliesslich muss das Ganze ja auch pädagogisch was bringen. Deswegen:

Dann hab ich ihn 2h zappeln lassen, und ihm gesagt wir hätten da noch ne alte Sicherung von letztem Monat, reiiiiiin zufällig, und dass er doch künftig dran denken soll den PC auszumachen damit das nicht nochmal passiert.

Könnte wirken :-)

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Umbauarbeiten

August 24, 2009 under Allgemein

Man müsste ja eigentlich… ich könnte vielleicht… ich sollte mal dieses social Dingens… wenn ich noch ein normales Blog hätte…

In den letzten Wochen habe ich mich dabei ertappt, dass ich ab und an Artikel über mancherlei hätte schreiben wollen – wenn ich denn noch ein richtiges “persönliches” Blog gehabt hätte. Das hier war eigentlich nur als (WordPress-) Spielwiese gedacht, ist dann aber neben der Vielzahl anderer Interessen irgendwie ganz eingeschlafen. Wie das Leben manchmal so spielt, fragte mich heute eine Verlagsmitarbeiterin, bei der ich ein Rezensionexemplar eines Reiseführers anfragte, ob ich denn gedächte meine primäre Website (www.webhafen.de, derzeit eigentlich nur eine Visitenkarte und mein Mail-Lieferant) mal zu updaten. Hm, tja…

Auf webhafen.de soll auch in Zukunft meine professionelle Seite (im Wort- wie im übertragenen Sinne) stehen. Aber da fehlen eine Menge Dinge, die ich auf die ToDo geschoben – und dann vergessen habe. Auf foodfreak.de steht auch weiterhin mein Foodblog. Reiseartikel und – berichte gibt’s auf http://unterwegs.datenhamster.org, meine Rezensions- und Textsammlung auf texte.webhafen.de. Daneben habe ich noch so viele andere offene Web-Baustellen, dass es wohl angebracht ist einiges einfach mal hier zu versammeln und damit dieser Domain sowas wie einen Sinn zu verleihen.

Deswegen werden in den kommenden Tagen hier mehrfach Design-Änderungen und -basteleien zu erwarten sein, und ich werde nach und nach Artikel aus anderen Kontexten einpflegen, um hier so etwas wie ein konsistentes Ganzes entstehen zu lassen – wer diesen Feed abonniert hat möge mir das Durcheinander für eine Woche oder zwei nachsehen. Danach wird alles besser. Und ich schreibe auch wieder andere Dinge ins Blog, die mangels ‘richtigem’ Blog einfach liegen geblieben sind. Ganz bestimmt. :-)

Unternehmenskommunikation per Mail

Februar 24, 2009 under Allgemein

Auf meiner Mailadresse für das Foodfreak-Blog erreichte mich gestern eine Mail die folgendermassen ausah:

Von: xxx.xxxxx@xxxxxx.de
Betreff: WG:
Datum: 23. Februar 2009 13:42:57 MEZ
An: (mich)

______________________________________________
Von: xxx xxxxx [mailto:xxx.xxxxx@xxxxxx.de]
Gesendet: Montag, 23. Februar 2009 13:37
An: ‘yyy@yyyyy.de’
Betreff:

XXXXX GmbH
XXX XXXXX

fon: +49 (0) xxxx / xxxxx
fax: +49 (0) xxxx / xxxxx

mail: xxx.xxxxx@xxxxxx.de

Wir sind umgezogen:
XXXXX GmbH
XXXXX Straße 1
D-XXXXX XXXXX
www.xxxxx.de

__________________________________________________

Geschäftsführerin: XXXXX XXXXX

Amtsgericht (Ort) (xxxxxx)
DE-005 Öko-Kontrollstelle / (Kennziffer)
Ust-IdNr.: DE (Kennziffer)
Guten Tag,

wir sind im Herbst 2008 umgezogen und bitten Sie auf der Internetseite die Kontaktdaten zu ändern.

XXXXXX
XXXXXX – Geschäftsführerin
XXXXX GmbH
XXXXX Straße 1
D-XXXXX XXXXX

info@xxxxx.de
www.xxxxx.de

Ich bitte um eine Rückantwort und verbleibe mit freundl.Gruß

i.A. (3. Person mit anderem Namen)

____________
Virus checked by G DATA AntiVirusKit
Version: AVF 19.268 from 22.02.2009

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Virus checked by G DATA AntiVirusKit
Version: AVF 19.268 from 22.02.2009

Ein paar unsinnige Leerzeilen dazwischen habe ich getilgt.

Normalerweise landen bei mir Mails mit Betreffs wie “WG:” schon automatisch im Papierkorb. Trotzdem warf ich aus unerfindlichen Gründen einen Blick in die Mail…

Fassen wir das mal kurz zusammen.
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Alles Buffet oder was

Februar 4, 2009 under Allgemein

Auf 1plus läuft die Kochsendungs-Rotation, Thema der Woche im ARD-Buffet: Schnitzel (mit Vincent Klink). In der Medizinecke erzählt ein Urologe was von der Prostata.

Der Liebste bemerkt dass der Mediziner den Werbetext für die unbedingt anzuratende IGEL-Untersuchung der Prostata zu flüssig runterrattert um neutral zu sein. Ein Schelm wer finanzielles Interesse vermutet (die Praxis unserer Noch-Hausärztin ist mit IGEL-Werbung nur so gepflastert).

Ich, sarkastisch. “Und morgen erzählt eine Gynäkologin warum $Patientin sich unbedingt spätestens mit 14 gegen Gebärmutterhalskrebs impfen lassen muss.”

Er: “Nö, das ist erst nächste Woche dran. Diese Woche ist Schnitzelwoche. Frauenthemen kommen nächste Woche, da ist dann Putenschnitzelwoche.”

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Fernsehpreis und die Folgen

Oktober 13, 2008 under Allgemein

TV geht grösstenteils an mir vorbei – ganz besonders sogenannte Unterhaltungssendungen. Ich wüsste keinen Grund mir sowas wie die Verleihung von Bambis oder anderen Fernsehpreisen, egal wo sie herkommen, anzusehen – da zeichnen sich sowieso immer nur dieselben paar Nasen gegenseitig aus, und es werden vielleicht noch Filme hochgelobt die ich als Steuerzahlerin mit Filmförderung und als Gebührenzahlerin mit GEZ finanziert habe und die dennoch selten wichtig aufregend oder interessant sind. Da werden schlecht aus dem Ausland abgekupferte Formate mit unsäglich dämlichen Haupt Selbstdarstellern gelobt – wtf?

Interessieren tun mich maximal gut gemachte Serien, die es auf dem deutschen Markt ohnehin nicht gibt – wegen ihres Storytelling und ihrer Charaktere – und da bevorzuge ich seit langem den englischen O-Ton, auch hier kann deutsches TV nicht punkten.

TV-News beschränken sich auf den Tagesschau-Satzbaukasten und Verlautbarungsjournalismus, die Glotze ist mehr denn je ein Verdummungsinstrument und das TV-Wesen eine selbstbedienende Kommerzmaschine. Fernsehen? Was ist das?

Die einzige Sendung (die sich mit Büchern befasst), die ich regelmässig schaue, ist Was Liest Du mit Jürgen von der Lippe, weil dort unbelastet von Verlagspromo und Bestsellerlisten mit Spaß an der Freud Bücher vorgetragen werden, an denen Gastgeber und Gast sich erfreut haben – und diese Begeisterung auch dem Zuschauer vermitteln, da muss kein literaturwissenschaftlicher Diskurs, kein Gutmenschentum durchblinken, da steht das Werk für sich.

Und dann schlägt plötzlich das Nachrichtenwesen hohe Wellen, weil, o Schreck, ein Marcel Reich-Ranicki vor laufenden Kameras keinen Bock hatte sich als Aushängefigur für den Schmäh herzugeben, den die versammelte angebliche Fernsehelite präsentierte, und der Aufschrei ist laut und die Empörung in verschiedenen Richtungen gross.

Zwischen “Eklat” und “grosses Kino” bewegen sich die Reaktionen. Und ich denke immer noch, wtf?
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