Ein Restaurant und etwas CSI

Oktober 9, 2008 under Träume

Überraschend übernehme ich ein marodes Resaurant. Das Gebäude sieht aus wie ein alter Kurpavillon, an einem Ende einer halb aufgeschnittenen Ellipse befindet sich eine große Theke an der sich der Service trifft, die Espressomaschine steht, Bestellungen eingehen, Flügeltüren in die Küche führen, die Kasse steht, der Bogen der Ellipse ist von hohen Fenstern umgeben, an denen bodenlange rote Vorhänge hängen. Es ist sehr schön hell.

Am Eröffnungstag stelle ich fest dass ich weder genug passende grosse Teller noch genug Besteck habe. Ich flitze in den Keller meiner Wohung (zu Hause) und hole den Karton mit dem alten Besteck mit lila Griffen raus. Nicht schön, aber für Tag 1 muss es halt mal so gehen. Immer noch das Tellerproblem, und Wein fehlt mir auch noch, ich fahre zu Carmen Krück, die einen winzigen Laden im Nachbarstadtteil hat, der aber ein riesengrosses Hinterzimmer hat und brechend voll ist. Hinter mir unterhalten sich zwei Mädels über Geocaching, ich muss grinsen. Ein komisches Procedere bei dem man sich seinen Platz in der Warteschlange mit einem eigenartigen Denkspiel ergattern muss hält mich auf, bis ich dahinter komme dass es eine Abbrechen-Taste gibt mit der man auf eine Website kommt, auf der man seine Transaktionsnummer (?) eingibt und dann eine Nummer für die Warteschlange bekommt.

Nach langer Wartezeit komme ich dran, ordere Wein, gebe Geschirr ab das ich mir zu einem anderen Zeitpunkt geliehen hatte – nämlich viele kleine Tellerchen und Schüsselchen -, man verspricht mir Wein und die grossen Teller in zwei Stunden anzuliefern. Ich muss mich beeilen, das Besteck muss noch in den Geschirrspüler, und ehe wir eröffnen muss ich noch zu einer Hochzeit.

Schnitt.

Ich stapfe um einen See herum, mit Menschen in festlicher Kleidung. Irgendwie geht es um einen Hochzeits-Gag und ich frage mich wer das Paar ist – am ehesten würde ich noch auf zwei verliebte Kerls tippen, die miteinander turteln, aber das scheinen der Bräutigam und sein bester Freund (soso) zu sein. Ich habe das sichere Gefühl dass etwas nicht stimmt. Jemand erzählt am Ziel seien Jägermeister-Flaschen für die Party versteckt und ich muss würgen bei der Vorstellung eines Besäufnisses mit Jägermeister. Aus dem Teich, der wie ein quadratischer ausgebaggerter Karpfenteich wirkt, steigt Nebel empor, das Laub der umliegenden Bäume rieselt fast lautlos herab. Wir sollen die Braut suchen. Ich gehe ans Ufer. Im nassen Sand sind Abdrücke nackter Füße zu erkennen, kleiner als meine, ich folge ihnen und sie führen ins Wasser, aber nirgends heraus.

Ich habe das ungewisse Gefühl dass die Braut tot im See liegt und fluche. Ich muss zurück in mein Restaurant statt hier eine Crime Scene zu untersuchen. Aber ich kann nicht anders, es ist mein Job (?) und ich wate mit nackten Beinen ins kalte Wasser, da wo die Spuren enden, bis ich schliesslich an etwas stosse, das sich als das Bein einer Frau entpuppt, dick mit Schlamm überzogen.

Schnitt.

Ich muss dringend noch etwas einkaufen, keine Servietten da, Himmel wie kann ich nur so verpeilt sein, und meine Mutter will unbedingt nach einem bestimmten Magazin schauen das sie irgendwo gesehen hat. Mir ist es egal wo ich meine Servietten kaufe – hauptsache bald. Bevor wir losgehen ziehen wir die Vorhänge im Restaurant zu, um eine gemütlich warme Stimmung für den Abend zu erzeugen und die Welt aus unserer Einweihungsparty rauszuhalten. Ich probiere den Rotwein für den Abend und stelle fest, dass ich da auch noch neuen mitbringen muss weil man dieses Zeug keinem zumuten kann, und als ich in den Raum schaue sehe ich dass auch Teelichter und Teelichthalter auf den Einkaufszettel müssen, für das Ambiente.

Mein Vater meckert weil ich schon wieder was vergessen habe und will nicht einkaufen, dann gehe ich eben alleine. Ich steige ins Auto und — wache auf.

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Eis und Brot

Juli 18, 2008 under Träume

Ich befinde mich auf einer Wanderung durch eine schneebedeckte Landschaft, die Perspektive wechselt zwischen Ich-Erleben und isometrischer Draufsicht auf eine fremde Person, die mich an eine Klassenkameradin erinnert. Es ist eine schier endlose Ebene, die in der Ferne langsam ansteigt. Aus dem Off kommt die Stimme eines Erzählers der zu mir/der Person gehört und berichtet, dass wir uns aus Hannover am Morgen auf den Weg gemacht hätten und schon 500 Höhenmeter absolviert hätten und ich schaue mich um und wundere mich – wo sollen hier 500 Höhenmeter herkommen? Im Harz vielleicht, aber das hier ist kein Gebirge. Ausserdem halte ich es für illusionär in dieser Zeit so viele Höhenmeter unter diesen Bedingungen in so kurzer Zeit zu schaffen – glatte eisige Straßen wechseln mit tief verschneiten, harschüberkrusteten Steigen ab.

Irgendwann erreiche ich einen Berggasthof an dem meine Wandergruppe sich trifft.  Es ist eine Gruppe von 6 oder 8 Leuten, angeführt von meinem früheren Klassenlehrer. Wir wollen zu einem bestimmten Aussichtspunkt, und nehmen einen Fußpfad durch einen tief verschneiten Hohlweg, von den Wegrändern hängen tief Äste von Fichten herab, deren Holz sich schwarz gegen den Schnee abzeichnet.

Vor uns liegt eine Schlucht, in die der Hohlweg einmündet. Wenige Meter rechts von uns scheint die Schlucht einen beinahe rechtwinkligen Knick zu haben, der aber abgerundet ist, und man kann lautes Krachen und Rauschen hören. Es ist wie ein Wasserfall nur dass er aus Eis und Schnee besteht, und alle paar Augenblicke kommt ein Schwall Eis und Schnee um diese Biegung geschossen und donnert mit fast 200 Stundenkilometern Geschwindigkeit an uns vorbei (ich vergleiche es mit einem ICE in voller Fahrt).
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Gefangenenlager

Januar 24, 2008 under Träume

In den frühen Morgenstunden hat mich heute ein Traum verfolgt.

Ich stehe vor einer Registrierungsstelle der Regierung – es scheint eine Art Volkszählung zu sein. In der Schlange hinter mir sehe ich MD in einem samtigen schwarzen Pulli. Ich habe ihn seit über 10 Jahren nicht mehr gesehen (was den Tatsachen entspricht) aber er ist unverändert, und weiss nicht ob ich ihn treffen möchte.

Wir treffen uns dennoch und erhalten beide den Bescheid uns in einem Lager zu melden. Wir wissen dass es eine Art Dissidenten-/Gefangenenlager ist – weil wir beide von der schreibenden / fotografierenden Zunft sind? Komischerweise stellt keiner von uns die Anordnung in Frage. In meinem Kopf ist es ein “Schäublelager”. Click here to read more.. »

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Marzipan – Unter der Bahn – Über den Wolken

November 30, 2007 under Träume

Aus meinem alten Traumtagebuch.

N. erzählt mir dass er nie vernünftiges Brot zu kaufen bekommt und zeigt mir einen geflochtenen Laib auf dem von der Mitte aus eine blütenähnliche Schimmelstruktur wächst und fragt was er damit tun solle. Ich werfe es weg und verspreche, ihm gutes Brot zu kaufen. Ich gehe los, befinde mich auf der Fuhlsbüttler Strasse auf Höhe Aldi, habe mein weisses Brotmesser dabei. Ich schneide eine Scheibe von einem Brotlaib ab, bemerke dabei aber dass es sich um eine Packung Sandwichtoast handelt. Ich wollte doch richtiges Brot! Sandwichtoast wird zu schnell trocken oder schimmlig… Als ich auf der Höhe der Elefanten-Apotheke entlanggehe, ist das Messer plötzlich weg, und ich sehe dass ein Mann zwei Schritte vor mir es unter dem Arm klemmen hat.

Ich frage mich wie ich das Messer zurück bekomme. Wenn ich ihn anspreche wird er sicher sehr wütend weil ich so unvorsichtig mit einer Waffe hantiert habe dass sie zwischen seinen Arm und seinen Körper gleiten konnte, noch dazu ohne es zu merken. Keiner von uns hat es gemerkt. Aber ich kann auch nicht ohne Brotmesser nach Hause kommen, T. braucht das Ding ja noch. Ich beschließe, in einem Laden (ungefähr da wo der Juwelier ist) der Backwaren und Messer verkauft, anzuhalten und dort ein Brot für N. und ein Messer für zu Hause zu kaufen.

Als ich den Laden betrete, fehlt vorn die ganze Ladenfläche, ist durch weiss gestrichene MDF-Wände abgetrennt, nur ein schmaler schlauchartiger Gang führt ins hinten gelegene Ladeninnere. Click here to read more.. »

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Relic Hunter – Kleid von Gwen

November 30, 2007 under Träume

(Noch ein alter Traum aus dem alten Blog).

Ich sitze auf einer großen Wiese an einem Flußufer, hinter mir eine Art Pickup mit jeder Menge Ausrüstung, und diskutiere mit ein paar Indianern in Lederkluft und traditioneller 19.-JH-Haartracht unser weiteres Vorgehen. Es geht um irgendwelche altertümlichen Sachen, die wir nach einem uralten Schatzplan zu finden hoffen, ein paar sind schon losgezogen, einer davon kehrte verwundet zurück. Wie in jedem schlechten Indiana-Jones-Abklatsch sind “die anderen” auch hinter dem her was wir jagen, wenn auch unklar bleibt, was das genau ist.

Schnitt.

Gleiches Szenario. Der Anführer der Indianer, gewisse Ähnlichkeiten mit Cloud Dancing aus Dr. Quinn, und ein junger Krieger kehren schwer verwundet zurück. Sie haben etwas ergattert – doch ihre Körpersprache sagt deutlich “Katastrophe”. Niemand von den anderen wird zurückkehren. Ich nehme den Gegenstand entgegen, den sie mir hinstrecken, eine alte Schriftrolle, und wickele sie aus. Auf der Vorderseite befindet sich ein weiterer kryptischer Schatzplan, der ein pseudoindianisches Gemälde oder auch eien Fantasy-Karte sein könnte. Der ältere Indianer bedeutet mir, die Karte umzudrehen. Die Rückseite ist glänzendes modernes Plastik auf dem in grossen hässlichen Lettern “Fuck YOU – CERDO” steht.

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Büro – Asienimbiss – Fahrrad

November 29, 2007 under Träume

(Aus einem alten Blog von mir, zu Archivzwecken.)

Ich befinde mich in einem Büro, keines das ich kenne. Weisse Wände, helle Norm-Tische, Standard-Computerarbeitsplatz. Eine Kollegin (braune Haare, an den Rest erinnere ich mich nicht) hat Probleme damit einen Umschlag zu bedrucken. Ich kontrolliere Druckertreiber, Zufuhrfach und Einstellungen der Textverarbeitung. Aufzudrucken ist eine Deutsche Bank-Adresse… auf einen C6 lang in Ökopapier. Komischerweise… what happened to Fensterumschläge? Jedenfalls druckt das Ding immer mittig und über den unteren Rand, an dem sich der Umschlag dann öffnet bzw. der Selbstklebestreifen gegen die andere Seite verschmiert und verschiebt. Weiteres Basteln…

Schnitt.

Selbes Büro, alle Tische sind leer – völlig leer. Nur noch ich muss meinen Drucker, die Tastatur und den TFT wegräumen, weil die Reinigungscrew heute kommt. Ich schliesse die Sachen weg. K. taucht auf und meint ob wir nicht Mittag essen gehen wollen, vielleicht beim Asiaten, er müsse nur noch bei seiner Mutter vorbei. Ich sage ihm dass ich mich mit T. treffen will und wir gehen zusammen los.

Schnitt.

Wir holen T. in einem großen Kaufhaus ab, von dem ich schon öfter geträumt habe, von außen hat es Ähnlichkeit mit dem Kaufhof an der Mö, steht aber spiegelbildlich an einer Straßenecke, plüschige samtgoldene Teppiche, Kronleuchter überall, gedämpfte Geräusche. T. möchte gern chinesisch essen und wir beschließen zu einem Asia-Imbiß zwei Querstraßen weiter zu gehen, den wir alle zu kennen scheinen. Vorher gehen wir aber noch bei K’s Mutter vorbei. K sagt zu mir, dass wir uns mit der Mittagspause Zeit lassen können, weil wir ja im Grunde ohnehin nicht arbeiten können wenn die Computer weggeschlossen sind. Das leuchtet mir ein und ich denke mir, wir können eigentlich genauso gut ins Wochenende gehen, schließlich ist Freitag und es arbeitet keiner mehr im Büro.

Schnitt.

Ein flaches Gebäude, vielleicht so groß wie Bogy’s, eine Art düsterer grauer Diner, hinter dessen Theke für mich nicht sichtbares Fastfood gebruzzelt wird, fettverschmierte Scheiben. Ich weiss dass draussen unsere Mountainbikes stehen, weil wir die da angeschlossen haben. K. palavert irgendwas das er mit seiner Mutter zu klären hat über den Tresen. T.mault dass er Hunger hat und ob’s noch lange dauert. Ich werde gefragt, ob wir denn Kornkaffee trinken und bin alarmiert. Da will uns jemand was Gutes tun…Über den dunklen, hohen Holztresen wird mir seitlich eine alte Kaffeedose gereicht, in der sich Kaffeebohnen ohne jeden Geruch und geröstete Weizenkörner in trauter Zweisamkeit aneinanderkuscheln. Ich unterdrücke ein Würgen und lehne höflich ab.

Schnitt.

Ich stehe auf der Straße mit T. und wir suchen unsere Fahrräder. Sie stehen samt dem Ständer an den wir sie angeschlossen haben an einer ganz anderen Stelle, ich kann die blauen Spiralschlösser von unserem Standort leuchten sehen – direkt an der Wand der Imbißbude.

Anscheinend hat jemand die Fahrräder vor dem Imbiß (?) verschoben, so daß derjenige der gerade dran war oder aus dem Laden gekommen ist sein Fahrrad immer ganz vorne findet. Ich finde das in dem Moment kein bißchen absurd. Wir lösen unsere Räder und ich frage T. wie wir jetzt nach Hause kommen weil ich doch noch das gewonnene Auto mitnehmen muss und ich das schlecht ans Fahrrad hängen kann oder umgekehrt. Einen Radträger hat es nicht.

Es ist ein kleines recht kugeliges Fahrzeug, unbekannte Marke, irgendwas zwischen Ford Ka, Smart und einem kleinen Peugeot, silber. Ich überlege dass ich das Fahrrad da nicht reinkriege aber auch nicht stehen lassen will.

Das Auto steht auf einer Anhöhe auf einem hellen Kiesweg in der Wiese. Ich weiss nicht wieso es da steht oder wie man es hingefahren hat, es scheint keine Zufahrt zu geben. Der Weg endet im Nichts.

Aufwachen.

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Stinkbombe bei Tool Time

November 20, 2007 under Träume

Aus meinem alten Traumtagebuch.

Leider erinnere ich mich nur noch an Fetzen… Hauptdarsteller meines Traums waren jedenfalls die Taylors aus “Hör Mal Wer Da Hämmert”. U.a.:

Jill kommt von einem anstrengenden Tag spät nach Hause. Sie findet Tim im Wohnzimmer auf dem Sofa, schlafend, und im Kinderzimmer liegt die Babysitterin in Marks Bett und Mark (ganz klein und jung) hat sich an sie gekuschelt. Jill macht am Morgen drauf eine Riesenszene, weil ihre Kinder zu einer Fremden mehr Zutrauen haben als zu ihr und nie zu ihr ins Bett kriechen. Tim bemerkt mit gewohnter Feinfühligkeit, dass das Kindermädchen im Gegensatz zu ihr für die Kids da ist, nicht immer ein miesgelauntes Gesicht zieht und die Leute stresst.

In einer anderen Szene haben die Kids trotz ausdrücklicher Ermahnungen von Tim Stinkbomben geworfen – wiederholt.

Zur Strafe wird nicht gelüftet. Mark und Brad werfen noch zwei Stinkbomben, die sie im Chemieunterricht gebaut haben und es stinkt bestialisch. Tim baut sich einen Schlafapparat, eine Art Luftreiniger-Atemmaschine mit einem riesengroßen alten, durchsichtigen Dyson-Staubsauger, dessen Öffnung via Staubsaugerschlauch auf dem Mund in einer Atemmaske endet. Weil das Ding einen Höllenlärm macht, liegt Tim mit Mickymäusen auf den Ohren auf einem Feldbett und schnarcht. Man sieht, wie die Maschine langsam heißläuft, schließlich im Inneren Flammen losschlagen, sich durch den Schlauch zu Tims Mund fortsetzen.

Laut schreiend springt er auf und speit Feueratem, trifft damit die Vorhänge, die ebenfalls in Flammen aufgehen. Er rennt los um sich Hilfe zu suchen, aus seinem Körper kommen beim Ausatmen immer mehr Flammen, wenn er schreit, lodert es. Er begibt sich durch eine große alte Glastür wie ein Schuleingang, um Hilfe zu suchen.

Aufwachen.

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Gasexplosion und ein Exchef

November 19, 2007 under Träume

Aus einem alten Traumtagebuch.

Ich soll bei meinem Exchef wieder anfangen. Ich komme ins Büro und meine ehemaligen Kollegen rücken mir den Stuhl zurecht und freuen sich dass ich da bin. Ich freue mich nicht, ich verstehe nicht ganz was ich hier soll. Mein Posten bzw. meine Aufgaben sind belegt. Eine Assistenz haben sie auch. Jemand sagt: “Na weil du so eine gute Köchin bist. S. will endlich mal wieder was richtiges essen.” Klingt absurderweise einleuchtend. Vollkommen richtig erleide ich eine Panikattacke. Wie bin ich da reingeraten? Ich will hier gar nicht arbeiten!

Schnitt.

Ich soll Termine aus einem Laptop in einen Kalender übertragen oder in die andere Richtung? Jedenfalls total sinnlose Arbeit die mein Hirn erwartungsgemäß abschweifen lässt. Schließlich beschließe ich nach Hause zu fahren, ich packe den Laptop und den Tischkalender ein und verstaue beides in einem schwarzen Hartschalenköfferchen.

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Pinienkerne und Zähne

November 15, 2007 under Träume

Aus einem alten Traumnotizbuch.

Ich muss dringend M. anrufen. Ich wähle die Nummer seiner Großeltern die ich auch im Traum noch perfekt zusammen bekomme. Lange Zeit war das die einzige Nummer im Haus. Ausserdem können wir da meist ungestört quatschen. Ich weiss aus irgendwelchen Gründen dass sein Großvater sauer auf mich ist und mit mir nicht reden wird. Wahrscheinlich dringt da die Erkenntnis unserer Scheidung und dass ich die Böse bin rein. In meinem Traum sind wir aber noch nicht mal in einer Wohnung, es ist irgendwann als wir uns kennenlernten, trotzdem richtige Erwachsene. Natürlich geht sein Opa ran. Als ich mich melde begegnet mir eisige Stille. Ich bin über so viel kindisches Verhalten ärgerlich. Click here to read more.. »

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Listen und Teehäuser

November 14, 2007 under Träume

Ein Traum aus dem September 2005.

Ich soll für einen Kunden eine Liste überarbeiten. Es handelt sich um eine Liste mit Geburtstagen wichtiger Personen. Die Liste ist nach eigenartigen Kriterien sortiert – nach Uhrzeiten zu denen zu gratulieren ist. Etwa 3 Uhr morgens, 8 Uhr morgens, 10 und 11 Uhr, 12 Uhr… nachmittags… Die Liste ist von Hand gepflegt und ich schlage vor, eine Excel-Liste zu machen die man je nach Kriterium (Datum, Name, Funktion) sortieren kann. Setze mich an den PC und starte. U.a. ist noch Dr. von Weizsäcker als Bundespräsident aufgeführt, dem man um 3 Uhr früh gratulieren solle…

Für einen anderen Kunden aus demselben Hause (unverkennbar meine beiden derzeitigen Kunden) soll ich eine komplexe Datenbank erstellen. Dazu muß ich am nächsten Tag an einen alten Arbeitsort – mein früheres Büro einer Arbeitsstelle Mitte der 90er, direkt hinter den U-Bahn-Gleisen, kommen. Ich frage mich wie ich da den Kontakt zur ersten Kundin halten soll und vor allem woher ich die benötigten Daten bekomme. Ich gehe zurück um den Aktenordner mitzunehmen und stehe in einer Art Klassenraum der Oberstufe, es findet gerade ein Kurs statt. Ich schnappe mir den Aktenordner und zwei andere, die eindeutig zu meinem Projekt gehören.

Schnitt.

In einer größeren Gruppe wandere ich durch eine flache, feuchte, matschige, grüne Landschaft. Das Ganze hat eher Event-Charakter, hier und dort spielen Bands, wir bleiben an einer Zwei-Mann-Combo stehen. Eine tiefe Stimme singt einen deutsche Countrysong mit einem zynischen Text. Die Stimme ist sehr schön und ich bin sicher, ich kenne den Sänger privat. Click here to read more.. »

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