Don’t worry. It’s all my fault.

März 23, 2011 under Web 2.0

So I unfollowed you, and you are crying shame and wondering, why on earth did I do that?

Don’t despair: it is all my fault.

Seriously.

I have unfollowed you, because

  • I am too dumb to make use of the untold opportunities you and your business would have offered me on twitter
  • I am communicationally challenged, which is why I don’t get you retweeting a gazillion tweets of people I have never heard of and will never care about, who gave their insights and timeless questions to you, which you now in your wisdom have decided to share with me and the world
  • I am a dork, and don’t have the slightest interest in optimizing my body parts, finding your perfect diet solution or shopping for fashionable clothes on your account
  • I don’t have a penis (sorry, I don’t see how you can fix _that_)
  • My humor is off, which is why I don’t get your jokes
  • I suffer from OCD, which is why I expect people to actually tweet something to keep them in my timeline
  • I am one of the environmentally aware nutcases, who insist that owning an iPad doesn’t mean you can’t be against nuclear power, even if I don’t have all the answers
  • I am easily offended by idiots
  • I am an antisocial monster who doesn’t care for anyone but herself, since I give a rat’s ass about people who use twitter to ask for comfort and consolation on a regular basis, I am so cold I even won’t give in to emotional blackmail and constant whining and self-pity.
  • I am a cheapskate – I won’t give my blood, donate organs, bone marrow or anything valuable to any cause raised over twitter
  • For crying out loud, I am so uncool I really don’t see the beauty in your check-in status from Gowalla or Foursquare, how oldfashioned can one person be?
  • You pissed me off, which means my coping skills are below par and I have poor judgement
  • I hate any kind of evangelism and object to it strongly, making me a pitiful heathen.
  • I am bored.

See? It’s all in my head.

So sleep well and feel proper without me reading your timeline. You won’t be missed.

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Warum ich nicht…

September 19, 2010 under Web 2.0

David Rowan, britischer Herausgeber des WIRED Magazine, lässt sich in einem Blogartikel darüber aus warum er nicht auf Facebook zu finden ist. Seine 6 Gründe, kurz zusammengefasst:

  1. Privatwirtschaftliche Unternehmen haben nicht ‘mein’ Interesse als vorderstes Ziel (oder überhaupt als Ziel),
  2. Persönliche Angaben in social networks erschweren es, “sich selbst neu zu erfinden”,
  3. Daten die man für einen Zweck eingibt werden unweigerlich für einen anderen verwendet werden…
  4. … und es ist wahrscheinlich das sie gegen einen selbst eingesetzt werden;
  5. Menschen sind blöd und geben mehr preis als sie wollen,
  6. und überhaupt, warum sollten wir Unternehmen unseren Austausch mit anderen “privatisieren” lassen?

Zunächst mal: mich interessiert nicht die Bohne warum jemand Facebook benutzt oder nicht benutzt. Auch nicht wenn er für Wired arbeitet. Es gibt für beides Gründe sehr verschiedener Art, die auf ihre Weise Berechtigung haben, und Datenschutz- und Privacy-Bedenken sind nun wahrlich nicht neu, ebensowenig wie die Erkenntnis dass Unternehmen die einen Service umsonst anbieten damit Geld verdienen wollen.

Warum setzt sich ein Wired-Editor hin und schreibt so eine Liste? Ich mag keine Evangelisten. Wenn er FB nicht benutzen will, bitte, prima. Und weiter? Wenn Rowan etwas mehr als allgemeine Platitüden zur Frage des Stellenwertes von Social Networks im Leben des 21. Jahrhunderts aufbieten kann, höre ich ihm auch gern zu.

Ansonsten warte ich auf eine Artikelserie im Stil von: warum ich nicht in die Oper / ins Kino gehe; warum ich keine Bücher bei Amazon kaufe; warum ich nicht auf britischen Strassen Auto fahre, warum ich kein Fastfood esse… etc. pp. Auch dafür gibt es gute Gründe. Ausgerechnet der digitalen Community Datenschutz und privacy issues und Kommerz unter die Nase zu halten ist selbstgefälliges preaching to the choir. Und Vergeudung seiner wie meiner Lebenszeit noch dazu.

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Marketing richtig gemacht

September 13, 2010 under Allgemein

Wenn man auf einem relativ gesättigten Markt mit einem seit Jahren existierenden, aber nur bedingt im Bewusstsein des Endkunden angekommenen Produkt neue Käuferschichten keinesfalls wirkungsvoll erschliessen will, lautet das Zauberwort: Marketing.

Und was macht man als Marketingspezialist, wenn man das Geld des Kunden gern sinnlos zum Fenster rauspulvert? Richtig: eine Produktpräsentation vor (beinahe) Fachpublikum aka Multiplikatoren. Damit das dann so richtig stilecht in die Binsen geht, sollte man aber ein paar wichtige Punkte nicht ausser Acht lassen.

  1. Auf keinen Fall genug Leute einladen! Je teurer der Veranstaltungsort gebucht werden muss, umso exklusiver soll sich ja die eingeladene Fachpresse fühlen – auch und gerade wenn die Präsentatoren und die Location unabhängig von der Anzahl der Teilnehmer bezahlt werden müssen. Termine mitten im normalen Arbeitstag und an Orten, die nicht über ausreichende Parkmöglichkeiten verfügen, sind dabei vorzuziehen. Um die Besucherzahl niedrig zu halten empfiehlt sich auch eine kurzfristige Einladung und/oder Verschiebung angekündigter Veranstaltungen.
     
  2. Nur Pressevertreter sind echtes Fachpublikum, nicht etwa Leute die sich mit der Materie auskennen oder gar eine hohe Reputation bei der Zielgruppe haben, oder sich für die Thematik über Häppchenessen und Werbegeschenk abgreifen hinaus wirklich interessieren könnten.
     
  3. Ein vorher angekündigtes Programm darf auf keinen Fall eingehalten werden. Besonders wirkungsvoll ist es, bereits zu Anfang ein angekündigtes spezielles Item, das Teil der Präsentation ist, im Aufmerksamkeitsfokus der Gäste quasi unübersehbar zu platzieren, und dann vollkommen zu vergessen, ehe es eingesetzt wird. Nötigenfalls könne Programmpunkte wegen defekter Technik wegfallen (siehe auch 5.).
     
  4. Da es sich um Fachpublikum handelt, sollte man seine Gäste mit einer ausführlichen Powerpoint- oder ruckeligen Video-Präsentation über die Firmengründung vor gefühlten 2.000 Jahren, sämtliche nicht mit dem Produkt in Beziehung stehenden Firmenzweige, und alle persönlichen Philosophien des Gründers füttern. Extrapunkte gibt es für das Abspielen von erheblich zu leisen Videofiles auf dem 17-Zoll-Display des Business-Laptop des Produktchefs, welcher nicht weiss wie er sein Instant-Messaging-Programm deaktiviert, das mittendrin aufpoppt, sowie für eine Impromptu-Vorführung mit Stehplätzen in der am schlechtesten geeigneten Ecke des Veranstaltungsortes.
  5. Click here to read more.. »

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