Sexy Hüllen für Macbook und Ipad

August 18, 2010 under Hard- und Software

Im Allgemeinen entzieht es sich mir, warum man erst teure Designer-Hardware kauft, um sie dann hinter modischen Hüllen zu verstecken, etwa: einen eBook-Reader wie ein Papier-Buch aussehen zu lassen; dafür bin ich zu sehr Geek, ich mag meine Hardware wie sie ist (sonst hätte ich sie nicht gekauft).

Und auch bei Schutzhüllen bin ich (wie bei allem anderen auch) tendenziell der praktisch-und-schlicht-Typ – mein Macbook reist in einer dezent schwarzen Tucano Second Skin Neopren-Hülle, und meine Vorstellung von fancy wäre das Ganze mit einem St. Pauli-Logo (gibt’s, habe ich aber erst nach dem Tucano-Erwerb gesehen…)

Die ausgefallenen Sleeves von TwelveSouth im Classic-abgewetztes-Buch-Look die hier im Detail vorgestellt werden, sind das totale Gegenteil – und dennoch grandios, ich bin glatt versucht mir eins zuzulegen. Ein Notebook oder Tablet wie ein altes ledergebundenes Buch einzupacken hat ja schon wieder was…

Twelve South BookBook: Buch-Hülle für MacBook/Pro 13 Zoll bei Amazon.

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Von einer die auszog sich dann doch keinen Koboreader zu kaufen

Mai 29, 2010 under Hard- und Software

Es begab sich aber zu der Zeit, dass Frau Ishtar in Kanada weilte, dass man in den Läden der grossen kanadischen Buchhandelskette Chapters bzw. Indigo deren Ebook-Reader auf den Markt warf. 149 Dollar sollte das Teil kosten, kanadische, plus Tax, und wurde vielerorten als Kindle-Killer gehandelt. 149 Dollar, das klang verlockend, und ich kündigte dem BestenAllerMänner an dass ich gedachte, unseren geektypischen Gadgetwald um einen Kobo-Reader zu erweitern. Inklusive Steuern wäre in Euro ein Endpreis von ca. 130 rausgekommen – nicht eben schlecht.

Dann hatte ich das Ding in Händen. Ich mag an Koboreader die Auswahl der Fonts (serif oder non-serif), und die Option, Dinge in vielen Schriftgrössen anzuzeigen, aber das Handling war bestenfalls als mühselig zu bezeichnen, das ‘Blättern’ gestaltete sich lahm, und wie bei allen Readern dieser Klasse störte mich der breite Plastikrand am Display, wie überhaupt die Haptik irritierte. Nicht dass das Gerät billig verarbeitet wäre, aber ich lebe nun geraume Zeit mit einem Touchscreen-bewehrten Android-Smartphone, und das Gefrickel mit winzigen schwergängigen Buttons an der Seite, das Hangeln durch nicht intuitive Menus mit einem “Jogdial” Plastikknopf auf der Oberfläche… das war alles nicht so wirklich mein Ding. Dennoch, für den Preis könnte man drüber wegsehen, auch über die ewig unsägliche Shop- und Softwarebindung – denn den KoboReader kann man auch bequem einfach per SD-Karte bestücken.

Aber beim Betrachten des Geräts ging mir etwas auf, worüber ich vorher nie wirklich nachgedacht hatte.

Ich brauche Licht beim Lesen.
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