Wochennotizen zur KW 6

Arbeite an der Materialsammlung zu einer engeren Beschäftigung mit dem Thema Tsukémono / japanische Pickles.

  • Erkenntnis 1: Scoop.it ist hakelig, doof zu benutzen, und daher sinnlos.
  • Erkenntnis 2: ich wohne in der falschen Gegend für japanische Zutaten, namentlich saké lees / saké kasu..
  • Erkenntnis 3: In Toronto gibt es seit 2011 eine lokale Saké Brewery, die ich gern besucht hätte, wäre sie 2010 schon existent gewesen – es gibt Touren für Besucher. Wenn ich auch bezweifle dass sie den Reis dafür selbst anbauen.

Gelesen: HumbleBundle will nun auch eBooks vermarkten, unter dem Titel StoryBundle. Ich bin zwiespältig bei der Idee – schauen wir mal was sie draus machen.

Theoretisch müsste ich mal was über Einkaufs- und Menüplanung schreiben (und finde mich beim Tippen dieses Eintrags schon halbwegs auf dem Weg, dazu Bookmarks zu sammeln). Ich staune immer wieder wie viele Leute damit Probleme haben. Die Betonung liegt auf theoretisch… aber wo ich gerade dabei bin: in den USA scheint (auch und gerade im Zeitalter von Internet und iCal und allerlei Software-Helferlein) die ausgedruckte und hübsch gemachte Liste zu boomen, anders kann ich mir sowas wie diese ‘weekly planner’-Beispiele nicht erklären: Sunday Planning heisst die Sammlung an printables bei design finch, quasi ein best of the best. Von der “einfachen” ToDo-Liste (inklusive Wassergläser zum Abhaken) über die wöchentliche Speiseplanung mit Topfsymbolen über den Haushalts- und Putzplan bis hin zu Blog Planning.

Am meisten hyperventiliere ich dabei bei Artikeln wie Capsule Menu Planning (ja, ich verspreche, ich hole das Thema noch mal auf Foodfreak raus) – es gibt allen ernstes Leute die solche Pläne und Rezepte ausdrucken und sorgsam in Hüllen sortieren? Ich weiss nicht wie OCD man dafür sein muss.

Andererseits kann ich mir auch nicht ernstlich vorstellen, mich mit einem (farbigen, latürnich) Ausdruck eines Blog Planners hinzusetzen und Listen zu machen mit wem ich “connecten” will und bei welchen Events ich verlinken will/muss. Bin geneigt das abschätzig Mommy-SEO zu nennen…

Dank perun.net weiss ich nun auch dass WordPress ab 3.4 oEmbed beherrscht, was heisst z.B. Tweets kann man einfach in ein WordPress-Post einbinden, ohne Plugin, Screenshot, hassenichgesehen, dito Youtube und noch einiges mehr. Und dank Nachgucken weiss ich, dass es auch WP 3.3.1 schon tut, zumindest mit Youtube, oder wie hier Flickr:

Friend or foe?


Gelesen: Mark’s Daily Apple lässt sich über das so genannte Asian Paradox aus – warum Asiaten angeblich so schlank sind obwohl sie so viel Reis essen. Der für mich daraus interessanteste Absatz erklärt, warum Reis das einzige Getreide ist mit dem mein Immunsystem wohl keine Probleme hat:

(rice) is a mostly non-toxic source of glucose. On the grain spectrum, where wheat and other gluten grains reside at one end, rice relaxes at the opposite end. It’s not “good,” but it’s also not “bad.” It just is. It’s pretty much neutral. Whether you can handle (or need) the glucose load is another thing, but you can rest assured that white rice will be generally free of gut irritants, phytic acid, and deleterious lectins

Immer noch offen: die Frage der Zehenschuhe. Immerhin ergab ein neuerliches Brainstorming auf Twitter diese Woche einige sehr zufriedene Benutzer von Vibram Fivefingers, und ich habe langsam eine Vorstellung davon was ich will. Die Hemmschwelle ist aber immer noch irgendwie hoch.

Kühl-Gefrier-Kombinationen in A+++. Im Zuge der anstehenden Küchenerneuerung nach passendem Stand-Kühlschrank bzw. Kühl-Gefrier-Kombination umgeschaut. Erstaunlicherweise will einem der Handel wie der Hersteller immer noch A+ als besonders energieeffizient verkaufen, dabei sind wir längst bei A+++. Die Bosch/Siemens-Gruppe sticht ausserdem durch das beharrliche Weglassen von Features wie NoFrost aus der Menge hervor. Brutto- und Nettokühlinhalte sind wie Verbrauchsangaben zu ein- und demselben Gerät absurden Schwankungen unterworfen, man kann komplett bekloppt werden dabei. Durch ausgiebiges Suchen dann doch was gefunden das zusagt; an der Stelle gilt es dann Händlerpreise mit und ohne Liefer-Extra-, Kreditkarten-/Nichtvorkasse-/Sonder-, Luxus-Entsorgungs- und anderen lustigen Preisaufschlägen zu vergleichen. Telefontarife sind für Sissies dagegen.

Finally: Social Bookmarking. Nach dem Delicious-Desaster bin ich ja auf Diigo umgestiegen. Allein das Handling des Widgets in Chrome macht mich bisweilen kirre, weswegen ich mal nach Alternativen geschaut hab, gefunden dabei:

  • Grazely – failt an zwei Punkten. ad 1: ich kann mich nicht mit Twitter / Google / Facebook anmelden, wieso nicht? – ad 2: auf der Startseite wird mit tollen features (?) geworben und einem gleich ins Auge fallenden pricing plan sowie dem Buzzword Cloud. Anschauen kann man sich die Features aber weder in Screenshots noch einer Videotour. Ja, dann…

  • Kippt. Wird als new and elegant beworben. Angesehen. Schlicht, übersichtlich, anmelden mit Service der Wahl kein Problem, Cross-Platform-Funktionalität augenscheinlich quer durch die Devices gegeben. Bedienung ohne richtige Help-Seite aber irgendwie eigenartig, insbesondere wie Tagging funktioniert und wie man Tags durchsucht ist unklar.

Daraufhin habe ich dann bei Diigo mal nachgeschaut, ob es derweil einen DiigoBar wie für Firefox gibt – nein. Aber mit der Nutzung der Bookmarklets für ‘Post to Diigo’ und ‘Read later’ sind für mich die wichtigsten Funktionen auf einen Klick zu haben. Bei der Gelegenheit habe ich dann mal meine Bookmarks durchsortiert und von 1458 sind noch 304 übrig geblieben…

2 thoughts on “Wochennotizen zur KW 6

  1. Hi,

    “Dank perun.net weiss ich nun auch dass WordPress ab 3.4 oEmbed beherrscht, was heisst tweets kann man einfach in ein WordPress-Post einbinden, ohne Plugin, Screenshot, hassenichgesehen, dito Youtube und noch einiges mehr. Und dank nachgucken weiss ich, dass es auch WP 3.3.1 schon tut, zumindest mit Youtube.”

    neu ist lediglich das Einbetten der Tweets, das oEmbed bei YouTube, Flickr & Co. funktioniert mind. seit WordPress 2.9.

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